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China is slowly returning to normal

Posted by Otto Knotzer on February 10, 2020 - 9:36am

China is slowly returning to normal

China kehrt nur langsam zur Normalität zurück

Die Zahl der Toten ist auf mehr als 900 gestiegen, infiziert sind mehr als 40.000 +++ Großbritannien verschärft Schutzvorschriften gegen Coronavirus 

   

Nichts geht mehr: In Wuhan stehen die Züge still.

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Nichts geht mehr: In Wuhan stehen die Züge still.FOTO: IMAGO IMAGES/XINHUA

Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus könnte Analysen zufolge in seltenen Fällen bis zu 24 Tage betragen und damit 10 Tage mehr als bisher angenommen. Im Schnitt betrage der Zeitraum zwischen Ansteckung und ersten Symptomen wohl drei Tage und damit weniger als die bisher angenommenen gut fünf Tage, ergab eine Auswertung des renommierten Experten Zhong Nanshan nach Angaben der „China Daily“ vom Montag.

Die Tests der Rückkehrer aus Wuhan, die am Sonntag in Berlin gelandet waren, sind negativ. Das teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag mit.

Inzwischen hat die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus die der Sars-Pandemie vor 17 Jahren überstiegen. Mit 97 neuen Todesfällen durch die Lungenerkrankung, die Chinas Gesundheitsbehörde am Montag bestätigte, kletterte die Gesamtzahl der Opfer weltweit auf 908. In den Jahren 2002/2003 starben an dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (Sars) 774 Menschen. Die Zahl der bestätigten Infektionen durch das neue Coronavirus stieg am Montag in China um weitere 3062 auf 40.171 Fälle.

Die Gesamtzahl der Infizierten in Deutschland liegt Stand Montagfrüh bei 14.

 

Hintergrund über das Coronavirus:

Redaktionell

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10. Feb. 2020 15:58

Patrick Danner

China kehrt nur langsam zur Normalität zurück

In China ist durch die Epidemie das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Fabriken und Schulen wurden geschlossen, Airlines strichen Flüge in das Land. Auch in der Volksrepublik gibt es Verkehrseinschränkungen. Mehrere Millionenmetropolen, darunter die Provinzhauptstadt Wuhan, die als Ausgangspunkt des Virus gilt, wurden praktisch von der Außenwelt abgeschottet.

 

Wochen nach dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus kehrt China nur langsam zur Normalität zurück. Menschen machten sich am Montag wieder auf den Weg zur Arbeit in den Büros und Fabriken des Landes, nachdem die Regierung einige Beschränkungen lockerte. Insgesamt starben an dem Virus in China bislang mehr als 900 Menschen, die Zahl der Erkrankten liegt bei rund 40.000. Alleine am Sonntag wurden 97 Todesfälle gemeldet - so viele wie noch nie an einem Tag seit Ausbruch des Virus im Dezember. Der Erreger hat sich inzwischen auf mindestens 27 Länder und Regionen ausgebreitet, dort gibt es 330 Infizierte. Chinas Präsident Xi Jinping trat erstmals seit Ausbruch der Epidemie in der Öffentlichkeit auf und erklärte, die Regierung werde verhindern, dass es wegen des Virus zu Massenentlassungen komme.


Wie das staatliche Fernsehen am Montag berichtete, strebt die chinesische Führung an, ihre wirtschaftlichen und sozialen Ziele für dieses Jahr trotz der Virus-Krise zu erreichen. "Wir müssen zuversichtlich sein, dass wir den Kampf gegen die Epidemie am Ende gewinnen werden", sagte Xi während des Besuchs eines Krankenhauses in Peking. Der Staatschef mied während des Virus-Ausbruchs die Medien weitgehend, während Ministerpräsident Li Keqiang die Führung bei den Bemühungen zur Beendigung der Krise übernahm. Das staatliche Fernsehen zeigte nun Bilder von Xi, wie er sich - mit Mundschutz - seine Körper-Temperatur messen ließ und Bürgern in Peking in ihren Appartments zuwinkte.
 

10. Feb. 2020 15:20

Julia Weiss

Kontaktpersonen in Bayern aus Quarantäne entlassen 

Knapp zwei Wochen nach Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls in Deutschland haben erste Kontaktpersonen von Infizierten die häusliche Quarantäne verlassen können. Allein im Landkreis Starnberg sei bis Sonntag für 16 Menschen die Isolation aufgehoben worden, teilte das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mit. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuerst darüber berichtet.

Alle zwölf Coronavirus-Fälle in Bayern stehen in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto; betroffen sind Mitarbeiter sowie einige Angehörige. Bei Webasto hatte sich im Januar ein Mitarbeiter bei einer chinesischen Kollegin angesteckt, die wenig später in ihre Heimat zurückflog. Das Unternehmen hatte deshalb den Firmensitz in Gautinger-Stockdorf zwei Wochen lang für fast alle rund 1000 Mitarbeiter geschlossen und sie gebeten, im Homeoffice zu arbeiten. Ab Mittwoch sollten die Kollegen wieder ins Firmengebäude können. (dpa)
 

10. Feb. 2020 15:06

Anne Diekhoff

Volkswagen verschiebt Produktionsaufnahme in China 

Volkswagen hat die Produktionsaufnahme seiner Fabriken in China wegen der anhaltenden Coronavirus-Krise noch einmal verschoben. „Wir arbeiten hart daran, zum normalen Produktionsprozess zurückzukehren, stehen aber vor Herausforderungen wegen Verzögerungen in der Wiederaufnahme der landesweiten Lieferketten und auch wegen begrenzter Reisemöglichkeiten für Produktionsbeschäftigte“, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Jedes der Werke des Gemeinschaftsunternehmens mit First Automotive Works (FAW) plane individuell, innerhalb einer Woche die Arbeit wieder aufzunehmen. 

Die meisten Werke, die mit Shanghai Automotive (SAIC) betrieben werden, wollten am 17. Februar wieder mit der Produktion beginnen, hieß es weiter. Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit waren die offiziellen Ferien zum chinesischen Neujahrsfest am 25. Januar bis Anfang dieser Woche verlängert worden. So hatte auch Volkswagen die Fertigung in seinen Werken auf seinem wichtigsten Markt ausgesetzt. (dpa)
 

10. Feb. 2020 14:30

Julia Weiss

Inkubationszeit bei Coronavirus vielleicht bis zu 24 Tage 

Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus könnte Analysen zufolge in seltenen Fällen bis zu 24 Tage betragen und damit 10 Tage mehr als bisher angenommen. Im Schnitt betrage der Zeitraum zwischen Ansteckung und ersten Symptomen wohl drei Tage und damit weniger als die bisher angenommenen gut fünf Tage, ergab eine Auswertung des renommierten Experten Zhong Nanshan nach Angaben der „China Daily“ vom Montag. Der Leiter des nationalen Expertengremiums zur Eindämmung der Lungenkrankheit hatte mit seinem Team 1099 Fälle aus 552 Krankenhäusern in China untersucht. Es handelt sich allerdings um vorläufige Ergebnisse, die weiterer Bestätigung bedürfen. (dpa)
 

10. Feb. 2020 12:21

Patrick Danner

Großbritannien verschärft Schutzvorschriften gegen Coronavirus 

Die britische Regierung hat das neuartige Coronavirus als „ernste und unmittelbare Gefahr für die Volksgesundheit“ eingestuft und damit ihre Schutzmaßnahmen verschärft. Menschen können nun gezwungen werden, in Quarantäne zu gehen, wie das Gesundheitsministerium am Montag in London mitteilte. Dies komme nicht nur den Betroffenen zugute, sondern könne auch weitere Ansteckungen mit dem Erreger verhindern. In Großbritannien stünden dafür zwei Einrichtungen in Wirral und Milton Keynes zur Verfügung.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich ein Brite im Januar in Singapur mit der Lungenkrankheit infiziert hatte und inzwischen mit mindestens sieben weiteren Fällen in England, Frankreich und Spanien in Verbindung gebracht wird. Er hatte sich mit anderen Personen ein Chalet in einem Skigebiet nahe des Mont Blanc in den Alpen geteilt. (dpa)
 

10. Feb. 2020 10:26

Patrick Danner

Rund 60 weitere Coronavirus-Fälle auf japanischem Kreuzfahrtschiff

In Japan sind an Bord eines unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiffes Medienberichten zufolge rund 60 neue Coronavirus-Fälle festgestellt worden. Damit erhöhe sich die Zahl der Infizierten an Bord der "Diamond Princess" auf rund 130, berichtete der Sender NHK am Montag. Das japanische Gesundheitsministerium äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Die "Diamond Princess" steht seit Anfang vergangener Woche vor der japanischen Küste unter Quarantäne, die noch bis 19. Februar andauern soll. An Bord befinden sich etwa 3700 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Auslöser der Maßnahme war der Fall eines 80-jährigen Passagiers, der die "Diamond Princess" in Hongkong verlassen hatte und dann dort positiv auf das Coronavirus 2019-nCoV getestet worden war.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, warnte, die bisher bekannten Fälle außerhalb Chinas könnten nur "die Spitze des Eisbergs" sein. Tatsächlich könnten sie auf eine weitaus größere Ausbreitung des Erregers hindeuten, schrieb er am Sonntag im Onlinedienst Twitter.

Die britische Regierung stufte die Epidemie am Montag als "ernsthafte und unmittelbar bevorstehende Bedrohung" ein. Das britische Gesundheitsministerium kündigte zudem neue Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit an. So können unter anderem Infizierte künftig gegen ihren Willen unter Quarantäne gestellt werden.

Tedros Adhanom Ghebreyesus@DrTedros

 · 18h

Antwort an @DrTedros

As I told media yesterday, spread outside appears to be slow now, but could accelerate. Containment remains our objective, but all countries must use the window of opportunity created by the containment strategy to prepare for the virus’s possible arrival.

Tedros Adhanom Ghebreyesus@DrTedros

There’ve been some concerning instances of onward spread from people with no travel history to ????????. The detection of a small number of cases may indicate more widespread transmission in other countries; in short, we may only be seeing the tip of the iceberg.

699

23:08 - 9. Feb. 2020

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10. Feb. 2020 10:16

Benjamin Reuter

Preise in China steigen durch das Virus stark an


Das Coronavirus in China treibt die Inflation: Die Verbraucherpreise, vor allem für Lebensmittel, stiegen im Januar im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent, wie das chinesische Statistikamt am Montag mitteilte. Das war der höchste Anstieg seit Ende 2011. Die Epidemie beeinträchtigt die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln.

Die Inflation in China war bereits vor Ausbruch der Epidemie hoch - was vor allem am starken Anstieg der Preise für das beliebte Schweinefleisch liegt. Grund dafür ist die starke Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Volksrepublik. Im Januar verdoppelte sich der Preis für Schweinefleisch im Vorjahresvergleich: Er stieg laut Statistik um 116 Prozent.

Dazu kommt, dass der Konsum im Januar wegen des Neujahrsfestes Ende des Monats stark zulegte - die Chinesen kaufen zum Fest viel ein. Die Ausbreitung des Coronavirus verschärfte die Lage: Viele Straßen sind gesperrt, ganze Städte abgeriegelt, viele Menschen hamstern Lebensmittel. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt etwa stiegen im Januar um ein Fünftel (20,6 Prozent); darunter die für frisches Gemüse um rund 17 Prozent.

 

10. Feb. 2020 09:50

Benjamin Reuter

Wuhan-Rückkehrer in Berlin nicht mit Coronavirus infiziert

Die 20 China-Rückkehrer in Berlin sind nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. „Wir sind erleichtert. Alle Testergebnisse auf das neuartige Coronavirus der Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Berlin sind negativ", teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag mit. „Die 14-tägige Quarantäne für die Dauer einer längstmöglichen Inkubationszeit unter Beobachtung ist eine Maßnahme, um die Betroffenen selbst und die Bevölkerung zu schützen."

Tagesspiegel

10. Feb. 2020 07:54

Benjamin Reuter

China verlegt tausende Ärzte nach Wuhan


In China reisten derweil Tausende zusätzliche Mediziner in die Elf-Millionen-Stadt Wuhan, um bei der Eindämmung der Epidemie zu helfen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, wurden etwa 6.200 medizinische Fachkräfte mit 47 Charterflügen in die Stadt gebracht. Dies sei der vom Umfang her größte Transport medizinischen Personals seit Ausbruch der neuartigen Lungenerkrankung. 

Neun chinesische Fluggesellschaften hätten neben dringend benötigter medizinischer Ausstattung 34 Teams aus mehreren Provinzen befördert.

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong durften derweil 3600 Passagieren und Besatzungsmitglieder nach tagelanger Quarantäne am Sonntag ein Kreuzfahrtschiff verlassen. Die „Word Dream“ war vergangenen Mittwoch in der Finanzmetropole festgesetzt worden, da bei drei früheren Passagieren das Virus nachgewiesen worden war. Zudem litten drei Besatzungsmitglieder an Fieber. Der ursprüngliche Verdacht auf eine Infektion mit der Lungenkrankheit  bestätigte sich bei ihnen jedoch nicht. 

Weiterhin unter Quarantäne blieben dagegen die Passagiere der „Diamond Princess“. Auf dem Kreuzfahrtschiff, das vor dem japanischen Yokohama liegt, waren 61 Erkrankungen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Während die infizierten im Krankenhaus behandelt werden, sollen 2000 Passagiere sowie 1045 Crew-Mitglieder bis zum 19. Februar an Bord bleiben.