
Bäume und Sträucher beschneiden
Obstbäume benötigen Pflege. Mit dem Baumschnitt wird generell das Wachstum des Baumes gefördert. Aber auch Krankheiten und Schädlingsbefall werden dadurch verhindert. Ziel des Baumschnittes ist es, nicht nur das Wachstum und die Gesundheit des Baumes zu fördern, sondern auch den Ertrag mit Früchten zu erhöhen.
Herbst und Frühjahr sind Schnittzeit
Der ideale Zeitpunkt für den Baumschnitt ist der Spätherbst Oktober, November oder das Frühjahr März, April. Da der Baum zu diesen Zeiten kein Laub trägt, kann man leichter beurteilen welche Äste zu entfernen sind. Die meisten Steinobst-Sorten hingegen wird im Sommer oder Spätsommer geschnitten. Der Obstbaumschnitt wirkt sich positiv auf das Wachstum des Baumes und den Früchtertrag aus. Selbst die Zwetschke verträgt einen Schnitt.
Wenn es kälter als minus fünf Grad Celsius wird, sollten Sie die Astschere im Geräteschuppen lassen. Die Äste werden dann nicht sauber abgeschnitten, sondern zerquetscht oder brechen ab. Diese Stellen verheilen nicht so gut wie glatte Schnittstellen.
Wie schneide ich Bäume und Sträucher richtig zurück.
Bevor es mit dem Schnitt losgeht, sollte klar sein, was mit dem Rückschnitt erreicht werden soll. Soll ein Weg wieder passierbar gemacht werden? Soll die Pflanze in einer besonderen Form wachsen? Bedarf der Strauch einer Verjüngung. Ist die Pflanze aus der Form geraten oder nicht mehr vital. Bei der Auswahl der zu entfernenden Zweige ist es besonders wichtig, die Folgen der Schnittmaßnahme für die Pflanze zu kennen, um eine dauerhafte Schädigung zu vermeiden.
Der Pflanzschnitt fördert in erster Linie das Anwachsen und die Kronenbildung von Bäumen. Dabei wird der Baum auf den Haupttrieb und drei bis vier Nebentriebe zurückgeschnitten.
Beim Ertragsschnitt, etwa bei Obstbäumen, wird unter anderem die Baumkrone ausgelichtet. Das fördert die Fruchtbildung, denn so kann sich der Baum auf seine Früchte konzentrieren und nicht auf überflüssige Äste und Blätter. Außerdem legen überflüssige Zweige Schatten auf die Grüntriebe und Blätter der fruchttragenden Äste.
Formen sie den Baum. Hierbei wird der Baum in Form gebracht, etwa durch Rückschnitt der Kronendurchmesser verkleinert. Außerdem werden überflüssige Äste entfernt.
Entlastung der Bäume. Er dient der Gesundhaltung von Bäumen und wird zum Beispiel bei stark einseitigen Kronen oder sehr ausladenden Ästen empfohlen. Sonst besteht die Gefahr, daß starker Wind oder eine hohe Schneelast die Äste herunter brechen.
Entfernen Sie alle Äste, die entfernt werden sollen, auf einmal.
Schneiden Sie beim Absetzen von Ästen immer erst die Borke und die Rinde von unten ein. So verhindern Sie lange Wunden am Stamm.
Schneiden Sie vor allem große Äste Stück für Stück vom Baum.
Diese Bäume und Sträucher nicht schneiden.
Manche Bäume treiben nach einem Schnitt nur sehr zögerlich aus oder sie entwickeln erst im Alter ihren Wuchs, den man mit einem Schnitt ruinieren würde.
Nadelholz außer Eiben überhaupt nicht schneiden.
Lassen Sie daher Laubbäume wie Birke, Japanischer Zwergahorn, Ginkgo, Goldahorn, Blumenhartriegel, Buche, Esche, Goldregen, Essigbaum, Magnolien, oder Fächerahorn möglichst ohne Schnitt wachsen außer nach Sturmschäden.
Entfernen Sie das Gras rund um den Baum ca 80cm bis 100cm Durchmesser und füllen Sie die Mulde mit Laub und Gras auf.
Es hält die Feuchtigkeit länger und schützt den Baum im Winter.
